Bernadette Kowolik & die Straßenkinder von Uganda

20. Januar 2016 | Von | Kategorie: Afrika

Straßenkinder in einer GruppeAngekommen! So fühlte sich Bernadette als sie im Frühjahr 2005 aus dem Flugzeug stieg und das erste mal ugandischen Boden betrat. Sie ahnte noch nicht, dass für sie einer neuer Lebensabschnitt beginnt. Das sie in diesem Land etwas finden wird, was sie und ihr Leben verändern wird.
Bernadette ist eine 21jährige junge Frau und absolviert in Uganda ein ehrenamtliches Praktikum in einer Schule für Behinderte Kinder und Jugendliche.
Sie besucht mehrere Straßenkinderprojekte, Schulen und die Slums. Bewusst lebt sie in einer ugandischen Familie, um noch mehr über die Kultur dieses für sie faszinierendes Landes zu erfahren.
Bernadette war von dem Land, den Menschen und der Kultur sehr fasziniert und genauso war sie von der Armut, Gleichgültigkeit und der Gewalt schockiert. Schon in Uganda beschließt sie etwas zu ändern, etwas zu verändern. Sie weiß noch nicht wie, aber der Wille ist da.
So folgen weitere Reisen, auf denen sie Straßenkinder kennenlernt und die Slums besucht.
Eines Abends wird sie in den Slums überfallen und hat ein Messer am Hals. Da eilen ihr junge Straßenkinder zu Hilfe. Kinder ohne Waffen, aber mit einem starken Willen der jungen Frau, die ihnen in den Tagen zuvor schon Essen und Trinken geschenkt hat, zu helfen. So schaffen sie es die bewaffneten Angreifer zu verjagen.
Die Kinder hatten zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, das diese Entscheidung, die Entscheidung einem anderen Menschen zu helfen, ihr Leben verändern wird.
Bernadette mietet ein Haus an und zieht dort zusammen mit einem ugandischen Wachmann und den Straßenkindern ein. Sie schläft wie sie auf einer einfachen Decke, isst und lebt mit ihnen zusammen. Sie finanziert alles von ihrem Ersparten und baut so ein kleines heim für 19 Kinder auf.
Am Tag des Einzugs wird die Gruppe Straßenkinder von der Polizei entdeckt. Die Polizisten schlagen die Kinder und wollen sie festnehmen. Bernadette stellt sich vor die auf die Kinder gerichteten Waffen und will „ihre“ Kinder schützen. Jetzt ist sie die, die die Angreifer in Form von der Polizei dran hindert den Kindern etwas anzutun.
Durch dieses Erlebnis ist die Bindung noch enger und die Kinder sagen „Mama“ zu ihr.

In den weiteren Jahren gründet sie den Verein Hoffnung Spenden e.V. und gründet in Uganda zwei Kinderheime und eine Anlaufstelle in den Slums. Mittlerweile werden über 400 Menschen von dem kleinen persönlichen Verein unterstützt. Die Hauptgründe einen eigenen Verein zu gründen waren für Bernadette, dass sie transparent arbeiten wollte und 100% der Spenden nach Uganda zu senden. Sie ist sehr glücklich dass sie diese zwei Ziele mit den mitlerweile vielen ehrenamtlichen Helfern umsetzen konnte.
Finanziert wird die Arbeit durch Spenden, Patenschaften und den Buchverkauf des lesenswerten Kinderbuches „Amazzi“.
In dem Kinderbuch geht es um den kleinen Robert der sich mit seiner Oma auf Wassersuche begibt. Unterwegs entdecken sie viele kleine und große Wunder der Natur und erleben Abenteuer.
Das Buch kann ganz einfach über die website www.hoffnungspenden.de oder www.amazzi.de erworben werden. Die 9,50 Euro kommen den Kindern in Uganda zu Gute. Unter anderem dem kleinen Robert. Robert gibt es wirklich! Bernadette hat den damals vierjährigen Jungen in einer stattlichen Einrichtung für Straßenkinder kennengelernt und den Jungen sofort ins Herz geschlossen. Nach einer langen Suche nach Verwandten, konnten sie die Großmutter ausfindig machen und so Robert aus der Einrichtung befreien. Mittlerweile lebt Robert in einem der Kinderheime, er besucht die Schule und ansonsten genießt er einfach seine Kindheit! Eine unbeschwerte Kindheit frei von Gewalt, von der er in jungen Jahren schon viel zu viel erfahren musste.

Vielleicht hast auch du Lust ein Teil von Hoffnung Spenden zu werden. Der Verein sucht immer ehrenamtliche Helfer, freut sich über jede kleine Spende und bietet auch Praktikas in Uganda an.

Wir sind auf den weiteren Werdegang von Hoffnung Spenden gespannt und auch wie der weitere Lebensweg von unserem kleinen Helden aus dem „Amazzi“ Buch aussieht.

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